Verfasst von Gabriel RomioAktualisiert am August 3, 2026

Was ist PSTN und wie funktioniert es? Ein Leitfaden für 2026

Trotz des technologischen Fortschritts im letzten Jahrhundert hat sich eines kaum verändert: das Festnetztelefonnetz, auch bekannt als PSTN. Die Zahl der Festnetzanschlüsse ist jedoch seit 2009 rückläufig. Im Jahr 2023 gab es weltweit nur noch 861 Millionen Anschlüsse.

Bevor wir es endgültig verabschieden, wollen wir uns ansehen, was PSTN ist, wie es funktioniert und was ehemalige Festnetznutzer stattdessen verwenden.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • PSTN steht für Public Switched Telephone Network (Öffentliches Fernsprechnetz). Es ist das traditionelle Festnetzsystem.
  • PSTN nutzt eine automatische Leitungsvermittlung, bei der Anrufe über ein Netz von Vermittlungsstellen weitergeleitet werden.
  • PSTN ist vertraut und zuverlässig, mit guter Sprachqualität und hoher Sicherheit.
  • Doch beim Vergleich VoIP vs. Festnetz zieht die alte Technologie den Kürzeren, da VoIP in puncto Kosteneffizienz, Flexibilität und mehr glänzt.

Was ist PSTN?

PSTN steht für Public Switched Telephone Network und bezeichnet das klassische analoge Festnetz, das es seit über einem Jahrhundert gibt. Es ist ein weltweiter Verbund von Telefonnetzen, der es Nutzern ermöglicht, weltweit Festnetzanrufe zu tätigen und zu empfangen. 

Das Netz basiert auf einer physischen Infrastruktur mit Kupferkabeln, Glasfaserkabeln, Vermittlungsstellen, Mobilfunknetzen und Satelliten. 

Das System wird manchmal auch als Plain Old Telephone Service (POTS) bezeichnet, obwohl POTS technisch gesehen nur ein Teil des gesamten PSTN ist.

Die Entwicklung des PSTN

Die ersten Telefonnetze basierten auf manuellen Vermittlungspulten, bei denen das Personal Anrufe durch das Stecken und Ziehen von Kupferkabeln vermittelte. Dieses System war im Englischen als Post Office Telephone Service bekannt (die ursprüngliche Bedeutung von POTS), da Postangestellte die Anrufe bearbeiteten.

Daraus entwickelte sich schließlich das heutige PSTN, bei dem automatische elektronische Vermittlungsstellen die menschliche Vermittlung ersetzten. 

Leitungsvermittlungen an bestimmten Punkten im Netz ermöglichten eine automatische Weiterleitung von Anrufen. Unterseekabel und Satellitenkommunikation erleichterten internationale Gespräche.

Schließlich folgte das ISDN (Integrated Services Digital Network), das es PSTN-Systemen ermöglichte, Multimedia über ein Wählmodem zu übertragen (ein Gerät, das die Nummer Ihres Internetanbieters wählte, um Ihren Computer mit dem PSTN zu verbinden). 

Mit dem Aufkommen neuerer Technologien neigt sich die Ära des PSTN als dominierendes Telefonnetz nun dem Ende zu – aber dazu später mehr.

number of pstn subscribers

Wie funktioniert das Telefonieren über PSTN?

Das „S“ in PSTN steht für „Switched“ (vermittelt), da das System Anrufe über ein Netz von Vermittlungsstellen an ihr Ziel leitet. 

Die Vermittlungsstellen stellen eine Kabelverbindung zwischen den beiden Parteien her. Sprachsignale werden über die verbundenen Leitungen übertragen, wobei die Verbindung bis zum Beenden des Gesprächs bestehen bleibt.

Unternehmen nutzen oft eine eigene Telefonanlage (gehostete PBX), um PSTN-Anrufe zu tätigen. Dadurch wird der Standort praktisch zu einer lokalen Vermittlungsstelle, die als Schalter für die Verbindung mehrerer Telefone vor Ort dient.

Hauptkomponenten der PSTN-Architektur

In öffentlich vermittelten Netzen verbinden unterirdische Kupferkabel Wohnhäuser und Unternehmen mit Vermittlungsstellen, über die Telefonanrufe weitergeleitet werden. So funktioniert die PSTN-Verbindung:

  • Vermittlungsstelle (Ortsvermittlungsstelle): Die Vermittlungsstelle verbindet Teilnehmer in einem engen geografischen Gebiet mit einer PSTN-Leitung. Für Anrufe zwischen Nutzern im selben Viertel ist keine weitere Weiterleitung erforderlich.
  • Tandem-Vermittlung: Diese leitet Anrufe zwischen mehreren Ortsvermittlungen weiter. Wenn Sie jemanden in einem anderen Teil derselben Stadt anrufen möchten, leitet Ihre Ortsvermittlung den Anruf an eine Tandem-Vermittlung weiter, die ihn an die Ortsvermittlung des Empfängers sendet.
  • Fernvermittlung: Diese ist für nationale Ferngespräche zuständig und mit allen Tandem-Vermittlungen verbunden. Wenn Sie jemanden in einer anderen Stadt oder einem anderen Bundesland anrufen, wird die PSTN-Verbindung über eine Fernvermittlung hergestellt.
  • Internationales Gateway: Dieses verwaltet die internationale Vermittlung und leitet Anrufe zwischen verschiedenen Ländern weiter.

Wie das Telefonieren über PSTN in der Praxis funktioniert

Um einen PSTN-Anruf zu tätigen, nehmen Sie den Hörer ab und wählen die entsprechende Nummer. Wenn Sie eine Nummer außerhalb des lokalen Vermittlungsbereichs anrufen möchten, müssen Sie eine Ortsvorwahl voranstellen – oder die Landesvorwahl für ein Auslandsgespräch.

Ihr Telefon wandelt die Schallwellen Ihrer Stimme in elektrische Signale um und sendet sie über Netzwerkkabel an die nächstgelegene Ortsvermittlung. Die Vermittlung ermittelt das richtige Ziel und leitet den Anruf über ein Glasfaserkabel weiter, das die elektrischen Signale in Lichtimpulse umwandelt.

Sobald Ihr Anruf die entsprechende Vermittlungsstelle erreicht, werden die Lichtimpulse wieder in elektrische Signale umgewandelt. Die Vermittlungsstelle leitet den Anruf an die Rufnummer des Empfängers weiter. Die elektrischen Signale bringen das Telefon zum Klingeln, und der Hörer wandelt die Signale beim Abheben wieder in Schallwellen um.

Die Vor- und Nachteile eines PSTN-basierten Telefonsystems

Sehen wir uns nun die Vor- und Nachteile einer PSTN-Telefonleitung an:

Vorteile von PSTN

Herkömmliche Festnetztelefone sind den meisten vertraut, und es ist einfach, einen Anruf zu tätigen oder entgegenzunehmen. Wenn Sie PSTN für Ihr Unternehmen nutzen, müssen Sie Ihre Mitarbeiter nicht extra schulen. Das System hat zudem seine Zuverlässigkeit bewiesen, da es schon so lange existiert.

Dank der etablierten weltweiten Infrastruktur können Sie eine hohe Verbindungsstabilität erwarten. Selbst bei einem Stromausfall bleibt Ihre Telefonleitung meist unbeeinträchtigt. Da jede PSTN-Nummer an einen bestimmten Standort gebunden ist, können Rettungsdienste zudem leicht den Ursprung eines Notrufs zurückverfolgen.

PSTN-Netze sind auch recht sicher, da sie Standleitungen nutzen. Abhören ist zwar möglich (wenn auch illegal), aber Ihre Telefone sind vor Cyberangriffen geschützt.

Nachteile von PSTN

PSTN-Systeme erfordern eine physische Infrastruktur, da jede Telefonleitung fest in Ihren Räumlichkeiten verkabelt werden muss. Das ist keine Arbeit, die Sie selbst erledigen können, und Sie müssen für jeden neuen Mitarbeiter eine zusätzliche Telefonleitung installieren lassen. Das bedeutet auch, dass Mitarbeiter Anrufe nur im Büro tätigen und empfangen können.

Neben der Leitungsmiete und der Bereitstellung von Telefonen für die Mitarbeiter zahlen Sie auch für die getätigten Anrufe. PSTN-Gespräche werden nach Entfernung abgerechnet. Die Leitungen müssen länger offen bleiben, damit Signale aus der Ferne ankommen – Ferngespräche und internationale Anrufe sind daher teuer.

Obwohl eine PSTN-Leitung grundlegende Funktionen wie Rufumleitung und Anrufer-ID bietet, fehlen fortschrittliche Anrufverwaltungsfunktionen, KI-basierte Automatisierungsmöglichkeiten oder Integrationen mit digitalen Tools.

Zudem wird das PSTN zugunsten einer vollständig digitalen Kommunikation schrittweise abgeschaltet, was es für Anbieter immer schwieriger macht, veraltete Infrastrukturen zu warten. In Großbritannien beispielsweise wird das PSTN im Dezember 2025 abgeschaltet, und in den meisten Ländern soll es bis 2030 ausgemustert werden.

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Eine Alternative zu PSTN: Voice over Internet Protocol (VoIP)

Was ist also die Alternative zur Abschaltung von PSTN? Sie könnten einen Mobilfunkvertrag für Ihr Unternehmen abschließen, aber die beste Option ist ein VoIP-System. 

Die VoIP-Technologie (Voice over Internet Protocol) leitet Anrufe über Ihre Internetverbindung anstelle der Kabel des PSTN. Sie wandelt analoge Signale (Ihre Stimme) zur Übertragung in digitale „Datenpakete“ um.

PSTN vs. VoIP: Ein direkter Vergleich

Wie schlägt sich VoIP im Vergleich zu PSTN? Wir haben eine Tabelle mit den wichtigsten Unterschieden zusammengestellt. (Für einen ausführlicheren Vergleich klicken Sie hier: PSTN vs. VoIP).

FeaturePSTNVoIP
ÜbertragungsartNutzt eine dedizierte POTS-Leitung zur Übertragung von Sprachdaten als elektrische Signale.Nutzt Ihre Internetverbindung zur Übertragung von Sprachdaten, die in digitale Datenpakete umgewandelt werden.
VermittlungsartNutzt Leitungsvermittlung über eine dedizierte Leitung, was eine dauerhafte Verbindung für die Dauer des Telefonats erfordert.Nutzt Paketvermittlung, wobei Daten je nach Bedarf über den effizientesten Weg gesendet und empfangen werden. Keine dedizierte Leitung erforderlich.
SystemanforderungenErfordert eine physische Telefonie-Infrastruktur vor Ort, einschließlich Verkabelung und Festnetztelefonen.Erfordert eine Internetverbindung. Sie können spezielle IP-Telefone oder Computer und Mobilgeräte nutzen.
Einrichtung und WartungErfordert eine professionelle Installation (auch beim Hinzufügen neuer Benutzer/Leitungen) sowie laufende Wartung bei Nutzung einer Telefonanlage vor Ort.Erstellen Sie ein Konto beim Anbieter, installieren Sie die Software und schließen Sie bei Bedarf IP-Telefone an. Sie können innerhalb einer Stunde startklar sein.
AnrufkostenAbrechnung basiert auf der Entfernung, weshalb nationale und internationale Anrufe teurer sind.Anrufe werden nicht nach Entfernung abgerechnet, und VoIP-zu-VoIP-Anrufe können kostenlos sein.

Wie viel kosten PSTN- und VoIP-Systeme?

Die Kosten für beide Arten variieren stark je nach Dienstanbieter, Anzahl der Nutzer und den gewünschten Funktionen.

Bei einem PSTN-basierten System benötigen Sie für jeden Mitarbeiter separate Telefonleitungen und Geräte. Sie zahlen für die Leitungsmiete, während PSTN-Anrufe entweder minutenweise abgerechnet oder im Rahmen eines Freiminuten-Pakets abgedeckt werden. Für zusätzliche Funktionen fällt oft eine Extra-Gebühr an.

Unternehmen mit bis zu 40 Mitarbeitern können eine KSU (Key System Unit) zur Verbindung mit dem PSTN nutzen. Dies bietet mehrere Leitungen und zusätzliche Funktionen, kostet aber ab €300 bis €1.000 pro Nutzer. Größere Unternehmen entscheiden sich oft für eine Telefonanlage vor Ort, was Einrichtungsgebühren, Hardwarekosten und laufende Wartung nach sich zieht. Dies kann im ersten Jahr bis zu €26.000 kosten.

Ein VoIP-System ist cloudbasiert, sodass Sie keine Hardware benötigen (nicht einmal Telefone, da Sie Anrufe über Ihre bestehende Internetverbindung mit einem Computer oder Mobilgerät tätigen können). Anrufe sind günstiger, weil die Technologie effizienter ist und die Abrechnung nicht nach Entfernung erfolgt.

Sie bezahlen VoIP über ein Monatsabo ohne Vorabkosten oder lange Vertragslaufzeiten. Unbegrenzte Anrufe und erweiterte Funktionen sind integriert, und VoIP wird meist als Teil eines Kommunikationspakets verkauft. Beispielsweise kostet ein VoIP-basiertes Callcenter bei CloudTalk €25 pro Nutzer und Monat.

Warum VoIP besser als PSTN ist

Wie bereits erwähnt, sparen Sie mit einem VoIP-Telefondienst im Vergleich zu einem PSTN-Dienst Geld bei der Infrastruktur und den Verbindungskosten. 

Zudem ist er flexibel und skalierbar – Nutzer können von jedem internetfähigen Gerät aus auf das cloudbasierte System zugreifen, was ideal für die Arbeit im Homeoffice ist. Zudem können Sie Nutzer ganz einfach nach Bedarf hinzufügen oder entfernen.

Mit VoIP erhalten Sie fortschrittliche Funktionen und Integrationen mit Ihren anderen Business-Tools sowie die Möglichkeit, eine virtuelle Telefonnummer zu wählen, die nicht an einen geografischen Standort gebunden ist.

Die PSTN-Abschaltung

Die Abschaltung des Public Switched Telephone Network (PSTN) ist eine große Telekommunikationsumstellung, die unter anderem in Großbritannien stattfindet. 

Bis zum 31. Januar 2027 wird jede Telefonleitung im Land vom traditionellen Kupferkabelnetz auf ein vollständig digitales Netz umgestellt, das Internet Protocol (IP) über einen glasfaserbasierten Dienst nutzt. 

Diese Abschaltung stellt eine bedeutende Veränderung in der Art und Weise dar, wie Kommunikationsdienste landesweit bereitgestellt und genutzt werden.

Gründe für die Abschaltung

Die Entscheidung, das PSTN abzuschalten, wird von mehreren Faktoren getragen:

  1. Veraltete Infrastruktur: Das aktuelle Netz ist alt und immer schwieriger zu warten. Als Technologie des 20. Jahrhunderts hat das PSTN Mühe, den Anforderungen der Kommunikation des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden.
  2. Sich änderndes Nutzungsverhalten: Die traditionelle Telefonnutzung geht zurück, da immer mehr Menschen auf Mobilfunk und internetbasierte Kommunikation umsteigen.
  3. Technische Einschränkungen: Moderne Nutzer erwarten Funktionen und Kapazitäten, die traditionelle Technologien nicht effizient bereitstellen können.
  4. Zukunftssicherheit: Digitale Netze bieten eine größere Flexibilität, Skalierbarkeit und Innovationspotenzial.

Der PSTN-Vermarktungsstopp (Stop Sell)

Das Datum des Vermarktungsstopps („Stop Sell“) war ein entscheidender Meilenstein im Abschaltungsprozess. In Großbritannien trat der nationale Stop Sell am 5. September 2023 in Kraft. Dies bedeutet, dass seit diesem Datum:

  • Anbieter in ganz Großbritannien den Verkauf neuer traditioneller Telefonleitungen und FTTC-Breitbandverbindungen eingestellt haben.
  • Keine Änderungen mehr an der alten Telefonie-Infrastruktur vorgenommen werden können.
  • Unternehmen und Verbraucher sich nun bei der Einrichtung neuer Dienste oder bei wesentlichen Änderungen an bestehenden für IP-basierte Alternativen entscheiden müssen.

Auswirkungen und Tragweite

Die PSTN-Abschaltung wird weitreichende Auswirkungen haben:

  • Sprachdienste: Traditionelle Festnetztelefone müssen durch IP-basierte Alternativen ersetzt werden.
  • Breitband: Viele Nutzer müssen ihre Breitbandverbindungen upgraden, insbesondere diejenigen, die noch ADSL- oder FTTC-Dienste nutzen.
  • ISDN: Auch das Integrated Services Digital Network wird den Betrieb einstellen, wovon Unternehmen betroffen sind, die auf diese digitalen Leitungen angewiesen sind.
    • Alarmsysteme
    • EPOS-Systeme (elektronische Kassensysteme)
    • Türsprechanlagen
    • Videoüberwachungsanlagen (CCTV)
    • Faxgeräte

Zeitplan und aktueller Status

Openreach, das Unternehmen, das für einen Großteil der britischen Telekommunikationsinfrastruktur verantwortlich ist, baut das reine Glasfasernetz (auch bekannt als Fibre to the Premises oder FTTP) phasenweise im ganzen Land aus. 

Der Prozess ist bereits in vollem Gange, und in vielen Vermittlungsstellen werden keine kupferbasierten PSTN-Dienste mehr angeboten.

Bereit, das PSTN hinter sich zu lassen?

Wenn Sie herkömmliche PSTN-Festnetzanschlüsse gegen moderne VoIP-Technologie eintauschen, profitieren Sie von einer Reihe von Vorteilen, darunter günstigere Anrufe, leistungsstärkere Funktionen und ein wartungsarmes System, das benutzerfreundlich, flexibel und skalierbar ist.

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Häufig gestellte Fragen

Das öffentliche Telefonnetz (PSTN) ist ein leitungsvermitteltes Netzwerk, was bedeutet, dass Anrufe über eine Reihe von Vermittlungsstellen an das endgültige Ziel geleitet werden. Die Vermittlungsstellen stellen für die Dauer des Gesprächs eine Verbindung zwischen zwei Telefonen her und halten diese aufrecht.

Ein Beispiel für ein PSTN-Netzwerk wären Orts-, Knoten- und Fernvermittlungsstellen, die Anrufe zwischen Nutzern in derselben Nachbarschaft, Stadt oder demselben Land verbinden.
Anrufe werden zunächst an die nächstgelegene Vermittlungsstelle des Anrufers weitergeleitet und (falls erforderlich) an die Knoten- oder Fernvermittlungsstelle zur Übermittlung an die Nummer des Empfängers weitergeleitet. Internationale Gateways verbinden Auslandsgespräche.

PSTN-Systeme sind veraltete Technologien. Sie wurden nicht für die Verarbeitung anderer Datentypen oder die Integration von KI-Tools entwickelt – weshalb sich so viele Unternehmen von PSTN verabschieden. Für Netzanbieter ist es schwieriger, die alte Infrastruktur instand zu halten, und es lohnt sich bei stetig sinkender Nachfrage einfach nicht mehr.

PSTN-Dienste werden weltweit schrittweise eingestellt, sodass Sie schon bald gar keine Wahl mehr haben werden. Es ist sinnvoll, den Schritt zu wagen, bevor man dazu gezwungen wird, und VoIP bietet so viele Vorteile, dass die Entscheidung leicht fällt.

Definitiv. Die in VoIP-Systemen genutzte digitale Paketvermittlung ist viel effizienter, was das Telefonieren günstiger macht – und Sie müssen sich keine Sorgen über die Kosten oder den Aufwand für eine physische Infrastruktur machen. Mit VoIP können kleine Unternehmen fortschrittliche Funktionen wie intelligentes Routing und automatische Transkription als Teil des Pakets nutzen.
Zudem bietet sich der Vorteil, eine VoIP-Nummer zu erhalten, die nicht an Ihren Standort gebunden ist. Das bedeutet, dass Sie neue Kunden in jeder beliebigen Region ansprechen können, indem Sie eine für diese lokale Rufnummer anzeigen. In Verbindung mit der ortsunabhängigen Erreichbarkeit von VoIP kann Ihr kleines Unternehmen so seine globalen Ambitionen verwirklichen.